An
Hand einer realen Migrations/Fluchtgeschichte einer Herzogenriedviertel Mannheims lebenden Person und dem Spiel der Stillen Post wird der Übertragungsvorgang des „Sicher Geglaubten“ aufgezeigt. Die Erzählerin beschreibt die Stationen ihrer Flucht aus dem Iran bis nach Mannheim im Jahr 2001. Die acht weiteren Erzähler/innen geben diese Geschichte in Ich-Form weiter und treten in eine Übermittlungs – und unter Umständen fehlerhafte Übertragungsschleife ein. Die Dokumentation der Übertragung zeigt den Prozess, wie er Festschreibungen auflöst - seien sie biologischer oder kultureller Natur. Die subjektiven und kulturellen Filter zeigen die Umbrüche und Abzweigungen und neue Inhalte/Identitäten entstehen. Von Interesse sind dabei sowohl die Anknüpfungspunkte als auch das Sichtbarmachen des im Laufe des Transfers nicht Mitgeteilten oder Verlorengegangenen.
39:18 min (Loop) | 1 DVD, 1 Videobeamer, Lautsprecher | Farbe | Sound: deutsch
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